Ein Wort zu Ebola

Ähnlich stark wie in den deutschen Medien beherrscht auch hier das Thema  Ebola die Berichterstattung – sowohl im Radio, in den Zeitungen  und wahrscheinlich auch im Fernsehen, aber da wir kein Gerät haben, kann ich das nicht beurteilen 😉

Alle sind sich der Gefahr natürlich bewußt, es wird aber davor gewarnt, in Panik zu verfallen. Bisher hat es in Ghana 100 Verdachtsfälle gegeben, von denen sich aber keiner bestätigt hat.

Am Flughafen gibt es seit einigen Wochen Temperaturscanner, die die Reisenden auf Fieber checken. Nach Angaben der Regierung ist man vorbereitet.

Dieses oder ähnliche Plakate hängen  an allen  großen Geschäften und Einrichtungen und werden täglich in der Zeitung abgedruckt:

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Natürlich melden sich auch die Kirchen zu Wort: Es wird aufgefordert intensiv zu beten, um die Seuche abzuwehren……..

Wir hoffen natürlich, dass durch den Mix aller Maßnahmen der Kelch an Ghana vorbeigeht.

Einige Artikelschreiber beklagen, dass Ghana als westafrikanisches Land mit den bisher betroffenen Ebolaländern in einen Topf geschmissen wird. Ghana registriert negative Effekte auf die Wirtschaft und den Tourismus. Die Lebensmittelpreise sind u.a.  durch die Ebolakrise stark gestiegen und es gab eine Stornierungswelle bei den Reisebuchungen.

Tatsächlich besteht Westafrika aus 17 Ländern von denen aber nur drei, nämlich Liberia, Sierra Leone und Guinea massiv betroffen sind. Die wenigen Fälle in Nigeria und im Senegal konnten unter Kontrolle gebracht werden und die Länder gelten wieder als ebolafrei.